Farbige Kinderillustration: In der Mitte eines Raumes sitzt eine erwachsene Person auf einem Stuhl. Daneben auf dem Boden sitzt ein Kuscheltier. Drei Bilder hängen an der Wand: eins mit einem Kuscheltier, eins mit einer Katze und eins mit einem Hund.

Kitty und ich

Liebe große, liebe kleine Leute, solange ich zurückdenken kann, gab es immer irgendein Tier an meiner Seite. Ob in echt oder als Stofftier. Gibt es überhaupt Menschen, die noch nie ein Kuscheltier hatten? Ich kann es mir kaum vorstellen. Irgendeinen Talisman hat man doch immer, oder? Einen, dem man alles erzählen kann, der einem Glück bringen soll und der ein steter Begleiter ist.

Heute sitzt Kitty neben mir. Kitty ist mein aktuelles Stoffbegleittier. Stoffbegleittier deshalb, weil Kitty und ich gar nicht so viel miteinander kuscheln. Aber, und das ist der Phantasie geschuldet, wird sie des Öfteren lebendig und wir schieben Gedanken hin und her.

Als Kind hat man die Fähigkeit, in eine Phantasiewelt abzutauchen. Vielleicht kennt ihr Calvin und Hobbes von Bill Watterson? Hobbes ist das Kuscheltier von Calvin. Die zwei erleben zusammen die phantasiereichsten Comic-Abenteuer.

Auch Erwachsene haben Phantasie, nur ist das bei älteren Menschen irgendwie anders. Ein ausgewachsenes Gehirn muss sich viel mehr anstrengen, um Phantasie zu entwickeln. Da ist es nicht verwunderlich, dass viele Menschen ihre Phantasie im Laufe ihres Lebens nicht mehr einsetzen oder noch schlimmer, wenn sie diese irgendwann ganz verlieren. Schlimmer deshalb, weil die Phantasie im Leben viel Freude bereiten und an vielen Stellen auch sehr gut helfen kann.

Ich versuche meine Phantasie zu trainieren, sie zu erhalten und sie mir zunutze zu machen. Phantasie und Kreativität sind für mich als Grafik-Designerin Voraussetzungen, um meine Gehirnwindungen in Bewegung zu halten. Nur so schaffe ich es, Neues entstehen zu lassen. Neues, von dem man einen Tag vorher noch nichts erahnen konnte.

So habe ich zum Beispiel „clapakram“ ins Leben gerufen. Es gibt so viel „Kram“ in mir und um mich herum, so viele Dinge, die mir Spaß machen, die mit viel „geklapper“ laut werden sollen.

Und an aller erster Stelle sollen meine Kinderzeichnungen und meine Geschichten laut „klappern“. Der ganze andere „Kram“ lässt noch auf sich warten.

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